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Projektfortschritt


Die Region Teutoburger Wald hat die Bedeutung der Barrierefreiheit erkannt und beabsichtigt, im Rahmen des EFRE-Projekts „Leistungsketten für barrierefreies Reisen“ den Teutoburger Wald als barrierefreie Reiseregion zu profilieren. Dazu sollen Reisemöglichkeiten entlang der gesamten touristischen Servicekette für alle Gästegruppen geschaffen werden, um sie anschließend in Form von Pauschalen am Markt profilieren zu können.

Mit Unterstützung einer Agentur wurde in einem ersten Schritt eine Potenzialeinschätzung durchgeführt und Empfehlungen für den Weg zur Etablierung als barrierefreie Destination gegeben. Im Rahmen der Hintergrundanalyse wurden wichtige touristische Akteure aus der Region sowie Vertreter der Personengruppe mit Mobilitäts- oder Aktivitätseinschränkungen mit eingebunden. In zwei Fokusrunden wurden über mögliche vorhandene Defizite, Bedarfe aber auch Stärken sowie der Sensibilisierung und Aktivierung der Projektpartner vor Ort besprochen. Darüber hinaus wurde diskutiert, welche vorhandenen Gästegruppen und welche Themen bereits jetzt schon von Barrierefreiheit profitieren. Zusätzlich wurden weitere regionale Vertreter telefonisch interviewt, die an den Fokusrunden nicht teilnehmen konnten.

In einem zweiten Schritt wurden in 60 interessierten Betrieben mit Hilfe von QuickChecks die wichtigsten (halb-)öffentlichen zugänglichen Wege und Räumlichkeiten innerhalb der jeweiligen Einrichtung erfasst. Die in den QuickChecks analysierten Betriebe haben neben Stärken und Schwächen-Aussagen auch pragmatisch orientierte Empfehlungen mit an die Hand bekommen.

Abschließend wurden auf Basis der Analyseerkenntnisse und Potenzialeinschätzung Maßnahmen zur Profilierung und Entwicklung der Destination Teutoburger Wald für den barrierefreien Tourismus abgeleitet. (Arbeitspaket 1)

Darauf aufbauend erfolgt durch Workshops und Beratungen eine Sensibilisierung der Anbieter für Barrierefreiheit. Durch die Nutzung und Zertifizierung des bundesweiten einheitlichen Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ in den Betrieben wird eine bessere Qualität im Angebot erreicht. Ziel ist daher Betriebe nach diesen Kriterien zertifizieren zu lassen. Zum anderen dient die Kennzeichnung auch für den Gast, um die Angebote des Barrierefrei-Netzwerks transparent nach Außen darzustellen. Zur Sensibilisierung und zur Erreichung des Zertifikats „Reisen für Alle“ wurden im September und Oktober jeweils ein Seminar zum Thema „Reisen für Alle“ – Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal“ angeboten. Eine Sensibilisierungsschulung oder eine Online-Schulung ist Voraussetzung um das Zertifikat „Reisen für Alle“ zu erhalten. (Arbeitspaket 2)

Im Marketing wurde parallel ein erster Informationsflyer für Gäste und Multiplikatoren entwickelt. Potenzielle Gäste konnten sich somit bereits vor der Urlaubsplanung 2018 über zertifizierte Betriebe nach dem System „Reisen für Alle“ im Teutoburger Wald informieren und das diese Angebote zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Der Flyer wurde u.a. zur Landesgartenschau in Bad Lippspringe verteilt. (Arbeitspaket 3)

Einer Kurzüberblick zum Projekt sowie einen Pressebericht finden Sie im Folgenden als Download:
Kurzüberblick "Leistungsketten für barrierefreies Reisen"

Pressebericht Reisen ohne Barrieren


Quelle: NeumannConsult und tourismus plan B

Die Projekte werden gefördert von:

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Tourismusregion in Zahlen

  • 800
    Übernachtungsbetriebe in der offiziellen Statistik
  • 40.000
    Betten bieten die Übernachtungsanbieter
  • 50.000
    Arbeitsplätze sichert der Tourismus der Region
  • 6.6 Mio
    Übernachtungen pro Jahr weist die Statistik aus
  • 2.6 Mrd
    € Umsatz pro Jahr macht die Tourismusbranche
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